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Duftrosen
Fruchtige Düfte nach Bananen oder Erdbeeren, Aromen wie Orangen oder Zitronen, Assoziationen mit Myrrhe, Honig oder Heidelbeeren – wer an Rosen denkt, hat meist auch den Rosenduft in Erinnerung. Darum ist es fast schon wie ein Reflex: Wer in die Nähe von Rosen kommt, will automatisch ihren Duft einatmen – und ist dann vielleicht enttäuscht, wenn die Rose zwar wunderschön aussieht, aber leider völlig duftneutral daherkommt. Damit Sie nach Ihrem Lieblingsduft gar nicht erst lange suchen müssen, haben wir in dieser Kategorie die mittel-stark duftenden Rosen und die stark duftenden Rosen zusammengetragen – und wünschen Ihnen viel Freude beim Durchschnuppern!
Soweit man weiß, haben die meisten Wildrosenarten immer schon geduftet, was dann auch bei den Alten Rosen so war. Jedoch gelang die Züchtung von winterharten und krankheitsresistenten Rosensorten zunächst nur durch das Einkreuzen von unempfindlichen, aber leider nicht duftenden Wildarten. In den 1880er Jahren nahm das Interesse an nostalgischen Rosenformen wieder langsam zu – und damit auch die Nachfrage nach duftenden Rosen. Auf dieser Basis hat später dann der Züchter David Austin die Englische Rose ins Leben gerufen: Sie verbindet den Charme der alten historischen Rosensorten mit der Blühfreudigkeit Moderner Rosen – und bietet eine Vielfalt und Intensität an Duft, die einfach zum Genießen schön ist!
Der Rosendurft ist unvorhersehbar und oft sehr veränderlich. Den größten Einfluss auf den individuellen Duft einer Rose haben die Wetterbedingungen ca. einen Tag bevor die Rosenblüte sich öffnet. Der Rosenduft ist hauptsächlich in den Blütenblättern vorhanden, obwohl die Staubgefäße manchmal nach Gewürznelke oder Moschus duften können.
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